Die Topografie des Llevant

Der Llevant ist eine, auf der Ostseite der Baleareninsel Mallorca liegende Landschaftszone. Die Gebiete arta, Capdepera, Manacor, Son Servera, Sant Llorenc des Cardassar (San Lorenzo) sind mit eingeschlossen. Typisch für diese Landschaftszone sind Hügel, Berge, Steilküsten mit Buchten und Sandstränden. Die Vegetationszonen befinden sich auf engem raum. Die Hügel, bestehend aus Kalkfelsen, sind von einer Macchie aus Mastixsträuchern, wild wachsenden Olivenbäumen und rosmarin bewachsen.

Von San Salvador (höchste Erhebung) bis zu den Drachenhöhlen Coves del Drac, welche 25m unter dem Meeresspiegel liegen, gibt es viel Sehenswertes. Im Nordosten des Llevant findet man die bekanntesten Strände von Cala Millor, S’Illot und Sa Coma. Felder, die zur Landwirtschaft genutzt werden, erstrecken sich hingegen im Westen. Früher wurden hauptsächlich Esel für landwirtschaftliche arbeiten benutzt. Heute werden diese arbeiten durch Traktoren verrichtet. Pferde werden ausschließlich für rennen gezüchtet. Bekannt ist der Llevant durch seine, zweimal im Jahr stattfindenden Pferderennen. Züchter und Wettbürobesitzer kommen alle zusammen, um beim Gran Premio sara Potros de Tres anos (Trabrennen der Dreijährigen) dabei zu sein.

Die Entwicklung des Tourismus

Die Mehrzahl der Touristen kommt aus Großbritannien und aus Deutschland. Cala rajada und Cala Millor zählen dabei zu den beliebtesten Zielen. Der Tourismus ist mit 75% die Haupteinnahmequelle. auf Mallorca findet daher eine erhöhte Tourismusförderung statt, genannt Fomento del Tourismo de Mallorca. Die seit 1905 bestehende Organisation hat es sich zur aufgabe gemacht, Touristen zu helfen und die Haupteinnahmequelle zu unterstützen. Der Tourismus hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich auf Mallorca verändert. Zu dieser Zeit war die Formento sehr wichtig und prägte den Tourismus stark. Um Werbung für die Insel zu machen, wurden ab den 1960er und 1970er Jahren verstärkt Werbefilme gezeigt.

auch die vielen Sehenswürdigkeiten beeinflussen den Tourismus. Viele alte Siedlungen, unter anderem die frühzeitliche Talaiotsiedlung, die Hospitalet Vell, beeindruckt noch viele Besucher. Die Windmühlen aus dem 19.Jahrhundert, eine Perlenfabrik, diverse Kirchen und der bekannte Martelsee, einer der größten unterirdischen Seen der Welt, laden zum anschauen ein.